Richtfunk
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Richtfunk mit WLAN

 

Sie haben einen DSL-Anschluß und möchten ihn mit Bekannten teilen ?

Sie möchten ein privates Grundstücküberschreitendes Funknetzwerk einrichten ?

Unser Richtfunk - Referenzobjekt ist seit dem 01.05.2005 Online.

Hierbei handelt es sich um eine (anmeldefreie) Lösung für den privaten Einsatz.

Es beinhaltet die Bereitstellung einer Internetverbindung sowie eine Fernwartung über VNC.

Technik und Ausführung:

Zum Einsatz kamen ein 54Mbps  Router sowie ein 54Mbps  WLAN Access Point als Bridge in Verbindung mit zwei  Waveguide Richtantennen. Eine direkte Verbindung über WLAN-Router und normalem WLAN-Adapter war nicht möglich, da lediglich über das Dach Sichtverbindung zwischen beiden Gebäuden besteht, und der angeschlossene  PC sich an der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes befindet.

Mit 2 m und 10 m dämpfungsarmem H-155-Kabel ergab sich eine Gesamtkabeldämpfung von ca. 6 dB. Für die Richtfunkstrecke mit 2 Waveguides ergab sich ein Gesamtgewinn von 14 dB gegenüber herkömmlichen  Stabantennen. Damit lassen  sich mehr als 1000 m sicher überbrücken, so bleiben bei 300 m sogar noch genug Reserven für schlechtes Wetter.

Die Kosten betrugen für die erforderliche Hardware ca. 300 Euro.

Der Zeitaufwand betrug ca. 3  Arbeitstage (inklusive Aufbau, Kabelverlegung, Tests und Konfiguration).

Amortisierungszeit  der Hardwarekosten im Vergleich zu  einer zusätzlichen DSL-Flatrate mit Analoganschluß: 12 Monate.

Maßnahmen am Standort:

Die Waveguide Richtantenne wurde am Mast der Satellitenantenne befestigt, der Router mit 10m   dämpfungsarmem H-155-Kabel auf dem Dachboden aufgestellt (Ansteuerung erfolgt mit handelsüblicher  Funkfernbedienung für Steckdosen). Von hier wurde dieser in die  hausinterne CAT5-Verkabelung an das bestehende  Netz angeschlossen.

Maßnahmen am Zielobjekt:

Die Waveguide Richtantenne wurde an der Hauswand befestigt, der Access-Point zur Vermeidung der Dämpfungsverluste direkt im angrenzenden Zimmer aufgestellt. Von hier wurde eine CAT5-Verkabelung (ca. 30m) über den Dachboden bis zum angeschlossenen PC verlegt.

 

Allgemeine Informationen zu Richtfunk:

Was ist Richtfunk überhaupt und welche Richtfunktechnologien sind verfügbar?

Richtfunk ermöglicht zwischen zwei festen Punkten drahtlose Nachrichtenübertragung. Grundsätzlich sind zwei verschiedene Methoden für die drahtlose Übertragung im Einsatz. Licht wird beim optischen Richtfunk als Träger der Information genutzt, beim Mikrowellenrichtfunk sind es elektromagnetische Signale.

Wie funktioniert Mikrowellenrichtfunk?

Im Allgemeinen breiten sich in den verwendeten Frequenzbereichen (2 bis 38 GHz) die Funkwellen geradlinig aus. Die beiden Standorte müssen deshalb Sichtkontakt zueinander haben. Richtfunkantennen bündeln die zu übertragenden Daten stark, deshalb können große Distanzen bei geringer Sendeleistung überbrückt werden. Über Relaisstellen können dann auch größere Entfernungen ohne direkte Sichtverbindung realisiert werden.

Warum Richtfunk?

Richtfunkstrecken können sehr rasch in Betrieb genommen werden, so dass man bei guter Projektplanung und Installation bereits nach ca. 6 Wochen die Verbindung nutzen kann. Die Investition in Richtfunk-Equipment rechtfertigt und amortisiert sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie z.B. bei Standleitungen entstehen. Bei professionell geplanten Richtfunkstrecken liegt die Verfügbarkeit der Funkverbindung bei über 99,99% und hat damit kaum wetterbedingte Einbußen. Im lizenzierten Bereich sind die Frequenzen fest zugewiesen und keine Störungen durch andere Teilnehmer zu erwarten, bei den kostengünstigen Systemen für 2,4 oder 5,4 GHz hingegen teilen sich alle Benutzer die verfügbare Bandbreite.

Optischer Richtfunk vs. Mikrowellenrichtfunk

Beim optischen Richtfunk sollten verschiedene Systemeigenschaften bei der Planung berücksichtigt werden. Als Hauptvorteile bieten die Systeme eine hohe Bandbreite bei geringen Kosten. Dagegen sind die Reichweite und die Verfügbarkeit wesentlich geringer als beim Mikrowellenrichtfunk. Kurzzeitige Unterbrechungen durch Vogelflug können die meisten Netzwerke problemlos bewältigen, aber serielle Dienste wie beispielsweise direkte Telefonanlagenverbindungen würden hier abbrechen. Auch im Verhalten bei Regen oder Nebel in der Luft unterscheiden sich die beiden Technologien: Während beim Mikrowellenrichtfunk in ersten Linie große Tropfen die Dämpfung bestimmen, sind für den optischen Richtfunk die ganz kleinen Partikel besonders relevant, denn bei Nebel treten hier die größten Dämpfungswerte auf.

Welche Technologie zum Einsatz kommt, hängt also von den Umgebungsbedingungen und den gewünschten Eigenschaften der Übertragungsstrecke ab - und erfordert sorgfältige Planung.


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zuletzt aktualisiert:  17.04.2008
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